Willkommen bei der Fachgruppe Biologie!

1. Ziele

„Der Beitrag des Faches Biologie liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Die lebendige Natur bildet sich in verschiedenen Systemen ab, z.B. der Zelle, dem Organismus, dem Ökosystem und der Biosphäre sowie in denern Wechselwirkungen und Evolution. Das Verständnis biologischer Systeme erfordert, zwischen den verschiedenen Systemen gedanklich zu wechseln und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Damit gelingt es im Biologieunterricht in besonderem Maße, multiperspektivisches und systematisches Denken gleichermaßen zu entwickeln. In diesem Systemgefüge ist der Mensch Teil und Gegenüber der Natur. Dadurch, dass der Mensch selbst Gegenstand des Biologieunterrichts ist, trägt der Unterricht zur Entwicklung eines individuellen Selbstverständnisses bei. (…)

Der Biologieunterricht eröffnet den Schülerinnen und Schülern Einblicke in Bau und Funktion des eigenen Körpers und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung. Dies ist die Grundlage für ein gesundheitsbewusstest und umweltverträgliches Handeln sowie in individueller als auch in gesellschaftlicher Verantwortung.“ (KLP Sek I Biologie NRW, S. 9)

Die neue, moderne Ausstattung der Fachräume ermöglicht mit vielseitigen Schülerexperimenten das selbstständige Arbeiten zu fördern. In diesem Zusammenhang leistet das Arbeiten mit verschiedenen Medien einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler.

2. Unterricht

In der Unterstufe liegen die Schwerpunkte in der Artenkenntnis und in dem praktischen Arbeiten bei Versuchen. Der Umgang mit Lupe und Mikroskop ermöglicht eigenständiges Arbeiten zur Erforschung von Tieren und Pflanzen.

In der Mittelstufe geht es darum, einfache biologische Zusammenhänge zu erarbeiten und anzuwenden. Der Schwerpunkt liegt bei der selbstständigen Ausarbeitung zu einem ökologischen Thema.

Vertiefend zum Unterricht wird in der Klassenstufe 8 im Rahmen der Differenzierung das Fach Gesundheitslehre angeboten.

Die Themen der Oberstufe sind weitgehend festgelegt durch das Curriculum. Schwerpunktthemen bilden eine vertiefende Ergänzung der jeweiligen Inhalte.

3. Außerschulische Lernorte

  • Zoobesuch/Tierpark Olderdissen in Klasse 5
  • Klassenfahrt Bad Zwischenahn Ökosystem See in Klasse 6
  • Waldexkursion (z.B. Waldlehrpfad) in Klasse 8
  • Storckprojekt in Klasse 9

4. Beiträge zum Methodencurriculum

5. Beiträge zur Berufsorientierung

  • Storck-Projekt zum Thema „Zucker“ in Jahrgangsstufe 9 (Berufe in der Lebensmittelindustrie)
  • Besuch des Teutolabs für Biotechnologie (Cebitec – Universität Bielefeld) und des Biologiezentrums Bustedt im Leistungskurs (Q1)
  • Berufe im Gesundheitswesen im Wahlpflichtbereich II

Biologie in der Oberstufe

Abitur:

Praxisorientierter Unterricht

Das Fach Biologie bietet bei vielen Themen die Möglichkeit praktisch mit den SchülerInnen zu arbeiten. So werden die theoretisch-erarbeiteten Inhalte durch einen praktischen Teil ergänzt beziehungsweise vertieft.

In der sechsten Klasse steht thematisch die Humanbiologie im Vordergrund. Neben dem Skelett und Muskeln wird auch das Herz-Kreislaufsystem näher betrachtet. Im Anschluss an die theoretsiche Bearbeitung folgt die praktische Arbeit.

Angeleitet und begleitet von freiwilligen Helfern des Schulsanitätsdienstes sezieren die SchülerInnen ein Schweineherz. Nach einer ersten äußeren Begutachtung wird das Herz präpariert, sodass die SchülerInnen ihr erworbenes Wissen anwenden können, indem sie die Bestandteile des Herzens suchen und benennen.

Alle Schülerinnen und Schüler sind häufig tatkräftig und interessiert dabei. So werden die Schweineherzen bis zum letzten Herzkranzgefäß ausgiebig erforscht.

In den folgenden Jahrgangsstufen werden auch weitere praktische Arbeiten im Bereich des Sezierens angeboten. So bietet sich weiter noch das Sezieren einer Schweineniere im Differenzierungsbereich (Jg. 9 & 10) an oder auch das Untersuchen eines Schweineauges in der Qualifikationsphase.

Gesundheitserziehung WP 2

Zielsetzung des vorliegenden Konzepts zum Thema „Gesundheit“:

Ausgehend von den stets steigenden Anforderungen an die Gesundheitserziehung der SuS (vgl. Richtlinien NRW) sollen die folgenden Unterrichtsmodule einen ganzheitlichen Umgang mit dem Thema „Gesundheit“ ermöglichen. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten der verschiedenen Module, die zum Teil fächerverbindend erarbeitet werden können, steht die Erweiterung der naturwissenschaftlichen Methodenkompetenz im Vordergrund. Somit bietet das vorliegende Konzept eine Anknüpfungs- und Vertiefungschance für das bestehende Methodencurriculum des KGH. Darüber hinaus sollen außerschulische Lernorte und Kooperationen mit Haller Firmen und Einrichtungen den nötigen Praxisbezug ermöglichen (Berufsorientierung).
Die Unterrichtsmodule sind zum Teil aufeinander aufbauend, so dass eine stete Lernprogression gewährleistet ist. Zugleich bietet dieses Konzept an verschiedenen Stellen die Möglichkeit aktuelle Ereignisse und Strömungen einzubeziehen. Die Gesamtkonzeption spiegelt mit dem ganzheitlichen Zugang zum Thema die disziplinübergreifende Arbeitsweise der Naturwissenschaften wieder.

Informationen:

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Kurs „Gesundheitserziehung“ im Wahlpflichtbereich 2.

Konzeption:

Präsentation zum WP 2 Kurs Gesundheitserziehung:

Fördermöglichkeiten

Hier finden sie einige Informationen zu zusätzlichen Förderprojekten im naturwissenschaftlichen Bereich.

Arbeitsgemeinschaften

NaWi-AG

Aquarium AG

Wer sind wir?
Die Aquarium-AG des Kreisgymnasiums Halle (Westf.) ist eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit vielen Dingen rund um das Aquarium beschäftigt. Zu den Aufgaben zählen beispielsweise das wöchentliche Füttern unserer Fische, das Reinigen der Außenfilter, das Durchführen eines Wasserwechsels und die Pflege der Pflanzen. Derzeitig kümmern sich Schülerinnen und Schüler der 5ten – 7ten Klassen um die Pflege unserer Schulaquarien (576 Liter, 2x 110 Liter und 60 Liter).

Ein paar wichtige Informationen zur Aquarium-AG:
Wo treffen wir uns?: vor dem Schulaquarium im 1. Obergeschoss
Wann treffen wir uns?: jeden Mittwoch in der 7. Stunde
Für wen ist die Aquarium-AG?: die AG ist für Schülerinnen und Schüler der 5ten – 7ten Klassen, die sich für die Arbeit rund ums Aquarium interessieren
Wer leitet die Aquarium-AG?: Herr Seemann 

Die Fachschaft Biologie

unterrichtende Lehrer:

Herr Tackenberg (BI, SP)
Frau Holz (BI, M)
Frau Decius (BI, M)
Frau Knemeyer (BI, PÄD, PH)
Frau Clermont (BI, REL)
Herr Dausendschön (BI, E)
Herr Seemann (BI, SP)

Fachkonferenzvorsitzender: Herr Tackenberg, Stellvertreter: Herr Seemann

Vitrine

Im Jahr 2016 wurde vor dem Biologieraum H111 eine neue Vitrine aufgestellt. Diese beinhaltet aus dem Fachbereich Biologie aktuelle Projekte, biologische Phänomene und Unterrichtsgegenstände aus dem Wahlpflichtbereich Gesundheitserziehung. Außerdem werden die Schüler über akutelle Mitteilungen informiert.

Fachräume

Im Jahr 2008 wurden zwei der drei Fachräume vollständig neu aufgebaut. Insbesonders die von den Decken hängenden Gas- und Stromanschlüsse ermöglichen eine flexible Anordnung der darunter stehenden Arbeitstische. An der Decke montierte Beamer können für das Zeigen von Filmen und Präsentationen mittels Laptops genutzt werden. Ein Internetanschluss ist in allen drei Räumen vorhanden.

Schulinternes Curriculum

schulinterner Lehrplan Biologie Sekundarstufe I:

Projekte und Fahrten im Fach Biologie

Ijsselmeer Q1

In den vergangenen Jahren wurden mehrere Kursfahrten zum Ijsselmeer (Holland) durchgeführt. Während eines einwöchigen Segeltörns können die Schüler viele interessante Erfahrungen beim Segeln sammeln und das Ökosystem Wattenmeer erkunden. Auf dem Segelboot werden die Schüler von einem Kapitän und seinem Matrosen in die grundlegenden Kenntnisse des Segelns eingeführt und müssen bei allen Manövern Hand anlegen.

Die Teamarbeit beim Segeln, wie auch das gemeinsame Kochen und Übernachten an Bord, führen zu einem starken Gruppenzusammenhalt. Besonders reizvoll an dieser Kursfahrt ist, dass man morgens noch nicht weiß, in welchen Hafen man abends einlaufen wird, da der Wind und das Wetter den Tagesablauf bestimmen.

Erfahrungen, wie das Trockenfallen im Watt oder eine Nacht auf dem Schiff in der Nähe einer Vogelkolonie mitten im Meer, bleiben unvergessliche Erlebnisse.

Teutolab Biotechnologie Q1

Im Rahmen des ersten Kurshalbjahres besuchen die Schüler der Biologieleistungskurse das Teutolab Biotechnologie der Universität Bielefeld. Dabei lernen die Schüler praktische Anwendungsgebiete des Themenbereichs Genetik (1. Kurshalbjahr) kennen. Neben typischen Arbeitsmethoden aus dem Labor, wie zum Beispiel dem richtigen Pipettieren, Ansetzen von Lösungen und dem Zentrifugieren stehen vor allem aktuelle genetische Verfahren im Vordergrund. Als Methoden werden die PCR (Polymerasekettenreaktion), welche zur Vervielfätigung einer bestimmten DNA-Sequenz dient, und die Gelelektrophorese erläutert und durchgeführt. Die thematischen Schwerpunkte sind in einen jeweiligen Kontext eingebettet. Darüber hinaus bietet der Besuch für die Schüler Einblicke in aktuellen Forschungsgebiete am Cebitec der Universität Bielefeld.

Tierpark Olderdissen Jg.5

„Der Heimat-Tierpark Olderdissen ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern, für Kindergärten und Schulklassen. Hier sehen viele Kinder ihr erstes Wald- und Wildtier live und in Farbe. Über 450 Tiere in 90 verschiedenen Arten können beobachtet werden. Manches Tier findet man in der freien Natur nur noch selten oder gar nicht mehr.“

In der Jahrgangsstufe 5 lernen die Schülerinnen und Schüler des Kreisgymnasiums Halle/Westf. im Tierpark Olderdissen (Bielefeld) heimische Tiere kennen. Zu ausgewählten Tieren werden im Unterricht in Kleingruppen verschiedene Referate erstellt. Diese werden im Tierpark Olderdissen den Mitschülern in Form eines kleinen Vortrags präsentiert.

Waldexkursion Jg.8

Die Waldexkursion in der Jahrgangsstufe 8 befasst sich mit dem Ökosystem Wald. Hier werden typische Organismen der Biozönose genauer untersucht und bestimmt. Darüber hinaus werden auch Standortbedingungen, wie zum Beispiel verschiedene abiotische Faktoren analysiert. Die Untersuchungen finden in der Nähe des Waldlehrpfades statt, welcher auf 22 Tafeln alle vertetenen Baumarten, ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten der Waldbewirtschaftung zeigt. Im Rahmen der Waldexkursion ist es auch denkbar, dass externe Referenten oder andere außerschulische Lernorte gewählt werden.