KGH ist seit 2003 als Netzwerkschule des Teutolab der Universität Bielefeld aktiv dabei

Seit einigen Jahren bietet das KGH Experimentiernachmittage für Grundschulklassen (4. Schuljahr) an. Dabei handelt es sich um Experimente zum Thema „Naturstoffe“, welche die Uni Bielefeld entwickelt und weiterführenden Schulen angeboten hat. Seitdem unser Chemielehrer, Herr Kloidt und einige Schüler der Chemie-AG die dafür notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen hatten, ist unser Gymnasium ein Stützpunkt im Teutolab-Netzwerk. Falls es interessiert, gibt’s ganz unten auf der Seite eine Zusammenfassung der Anfänge (2002/03), die ich anlässlich eines Pressetermins im Februar 2004 zusammengestellt hatte. Im April 2009 haben wir erstmals auch einen Experimentiernachmittag für die „Schulkinder“ eines Kindergartens ausgearbeitet und durchgeführt. Grundlage ist die im Teutolab der Uni Bielefeld entwickelte Versuchsreihe „Produkte der Chemie“, die wir in enger Kooperation mit dem ev. Kindergarten Künsebeck zu einer etwas abgespeckten Version weiterentwickelt haben.

Ablauf: Ein solcher Experimentiernachmittag beginnt um 14:00 Uhr und dauert einschließlich einer Pause für eine Grundschulklasse bis ca 16.45 Uhr, für „Schulkinder“ bis ca. 16.00 Uhr. Die Kinder experimentieren in den Chemie-Fachräumen weitgehend selbständig anhand vorliegender Versuchsanleitungen und werden dabei von insgesamt sechs Schülerinnen und Schülern unserer Schule unterstützt. Präzise Informationen über Ablauf, Unkostenbeitrag und Anmeldung finden Sie nachfolgend.

Unser TeutoLab-Team setzt sich in diesem Schuljahr zusammen aus ca. 15 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 12. Für das Assistenten-Team beginnt der Experimentier-Nachmittag nach der 6. Stunde und endet nach dem Aufräumen gegen 17.30 Uhr. Genaue Informationen für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die zum TeutoLab-Team stoßen möchten, gibt’s nach persönlicher Rücksprache mit Herrn Kloidt.

Interesse? Wenden Sie sich an Joachim Kloidt.


Infos zu Ihrem Besuch des Experimentier-Nachmittages im KGH

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

 Grundschulklassen bearbeiten bei einem Experimentiernachmittag am KGH das Thema „Naturstoffe“ (Duftlabor, Säurelabor, Zauberlabor), Kindergartenkinder eine von uns bearbeitete Variante des Themas „Produkte der Chemie“ (Plastikfabrik, Milch-Olympiade, Picasso-Bar). Beide Experimentierserien wurden vom Teutolab der Uni Bielefeld entwickelt. Für ein gutes Gelingen gebe ich Ihnen hier zusammenfassend noch einige nützliche Informationen.
1) Mindestens eine Woche vor dem jeweils vereinbarten Termin lassen Sie mir bitte eine Namensliste der teilnehmenden Schülerinnen & Schüler bzw. „Schulkinder“ und aller BegleiterInnen zukommen (als M@il an mich: jo.kloidt@web.de; als Fax an das KGH oder persönlich an mich bzw. über das Sekretariat z.B. über ältere Geschwister), damit ich die Namensschilder erstellen kann; für die Kinder genügen der volle Vorname und der Anfangsbuchstabe des Familiennamens.
2) Es wäre praktisch, wenn der/die begleitende Kollege/Kollegin/Mutter/Vater die Unkosten von 3,00 €/Kind, mindestens aber 50€ pro Klasse ( Kindergartengruppe 2,50€ / 30.-€ pro Gruppe) bereits vorher eingesammelt hätte. Dieser Unkostenbeitrag schließt neben den Materialien für die Experimente auch einen kleinen Pausen-Snack mit ein.
3) Mit Grundschulklassen kann bis zu drei Arbeitstage vor dem vereinbarten Termin verabredet werden, dass die Kinder ein kleines Stück Baumwollstoff durch Einfärben mehrfarbig gestalten können, das nach dem Trockenbügeln und Laminieren als Lesezeichen verwendet werden kann. Die Mehrkosten für jedes fertig erstellte Lesezeichen betragen 50 ct.
4) Kindergarten-„Schulkinder“ bringen bitte eine feste Pappe mit, am besten zwischen DIN-A4- und Zeichenblock-Format.
5) Der Experimentier-Nachmittag findet in beiden Fachräumen der Chemie sowie für Grundschulklassen zusätzlich in einem Biologie-Fachraum statt und dauert von 14.00 Uhr bis ca. 16.00 (KiGa) bzw. 16.45 (GS) Uhr. Sie erreichen die Experimentierräume, wenn Sie mit Ihrer Klasse vom Schulhof aus den Haupteingang benutzen und die breite Treppe in den 1.Stock hinauf gehen. Eine genaue Wegbeschreibung finden Sie hier. Dort werden wir sie alle in Empfang nehmen.
 6) In jedem Falle es ist sinnvoll, wenn die Kinder als Laborkittel z.B. ein altes Hemd mitbringen würden. Natürlich dürfen Sie auch Ihre Schülergruppen bei der Arbeit photographieren. Wenn Sie mir diese Bilder zukommen lassen, werde ich sie in unserer Bildergalerie zugänglich machen. Falls Sie noch Fragen haben, können Sie mich auch nachmittags oder abends telefonisch erreichen (Halle 2832).

J. Kloidt


Presseinformation, 5.Feb.2004

KGH – TeutoLab-Netzwerk / Spende de KSK Halle

Seit die Chemie-AG des KGH unter der Leitung von Herrn Kloidt vor gut einem Jahr damit begonnen hatte, einen Experimentier -Nachmittag für Grundschüler zu planen, hat sich viel getan. Wir experimentieren u.a. mit Apfelsinen und Zitronen nach bewährten Versuchsanleitungen des Teutolab der Uni Bielefeld. Ob dabei aus Apfelsinen-Schalen kleine Stichflammen gezaubert werden, Geheimschrift aus Zitronensaft gelingt, aus Zitronen und Apfelsinen elektrischer Strom entstehen kann oder mit Rotkohl eingefärbte Tücher mit einem Pinselstrich auf wundersame Weise rosa, lila oder grün gestaltet werden: Den Kindern gefällt’s insbesondere deshalb, weil sie alles selber machen und ausprobieren können!

Gerade in der heutigen Zeit müssen wir alles daran setzen, dass es in unserer Gesellschaft nicht als chic angesehen wird, von den Naturwissenschaften keine Ahnung zu haben. Wenn man in jungen Jahren einen positiven Zugang zu naturgesetzlichen Phänomenen entwickelt, wenn die Neugier und der Forscher geist geweckt werden, ist das ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Gedankenwelt unserer Kinder: bei diesen Experimenten geht es um einen interessanten Ausschnitt aus der W irklichkeit. Nicht die virtuelle Scheinwelt am Bildschirm sondern die eigene Erfahrung zählt. Die Kinder begreifen -im doppelten Wortsinn- einen wichtigen Ausschnitt ihrer Lebenswelt und erfahren dabei intuitiv , dass Naturgesetze nicht nach dem eigenen Willen gestaltbar sind, wohl aber für die eigenen Ziele genutzt werden können – wenn man die Funktions-Prinzipien unserer natürlichen Lebens-Umwelt denn kennt!

Die finanzielle Unterstützung dieses Projektes durch die KSK Halle mittels einiger Sachspenden sehen wir als Bestätigung und Ansporn für unsere Arbeit.