Individuelle Gesprächskontakte
Die Gesprächskontakte sind ein zentraler Bestandteil des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) und begleiten unsere Schülerinnen und Schüler von der 8. Klasse bis zum Abitur.
In diesen jährlichen Beratungsgesprächen reflektieren die Jugendlichen ihre Interessen, Fähigkeiten und bisherigen Erfahrungen.
Die Schülerinnen und Schüler füllen im Vorfeld einen Fragebogen aus, der zur Reflexion anregen soll. Der ausgefüllte Fragebogen wird von den Schülerinnen und Schülern im Berufswahlpass-Ordner abgeheftet.
Der Gesprächskontakt erfolgt während des Unterrichts (je nach Jahrgangsstufe übernehmen unterschiedliche Kolleginnen und Kollegen diese Gespräche).
In diesen Gesprächen soll das Thema der beruflichen Orientierung bei den Schülerinnen und Schülern immer wieder ins Bewusstsein gerückt werden. Dabei geht es um die Anregung eines Reflexionsprozesses, z. B. das Reflektieren gemachter Erfahrungen, das Bewusstwerden eigener Interessen und Stärken, die Planung weiterer Schritte. Das Gespräch ist ausdrücklich keine Berufsberatung.
Sollten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus Beratungsbedarf oder Fragen haben, dann können sie sich an Frau Deneke oder Herrn Ewerszumrode wenden, die dann z. B. einen Termin mit Herrn Muhr von der Agentur für Arbeit machen, der eine professionelle Berufsberatung anbietet (siehe Punkt 5).
„Begleitende Beratung…
- soll und kann nicht die Angebote anderer Akteure ersetzen, ist keine Berufsberatung.
- ist eine “bescheidene Beratung”, die um die Grenzen ihres Angebots weiß und bereit ist, Fachleute in den Beratungsprozess einzubeziehen.
- ist ergebnisoffen, motivierend und nicht Ratschlag gebend.
- forciert nicht Entscheidungen, sondern regt an, Entscheidungen zu reflektieren.
- ist absolut vertraulich.
- unterstützt bedarfsgerecht die Schülerinnen und Schüler in ihrem Prozess der Orientierung, Planung, Reflexion und Entscheidungsfindung innerhalb der Berufs- und Studienorientierung.
- ist kultursensibel, gendersensibel und inklusiv.
- ist im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung proaktiv und präventiv und keine Problemberatung.
- stellt eine aktivierende Reflexion vorhandener Informationen sowie das selbstthematisierende und handlungsorientierte Umgehen der Schülerinnen und Schüler mit Informationen in ihren Mittelpunkt, um letztlich zu begründbaren Entscheidungen der Jugendlichen zu gelangen.
- ist symmetrische Kommunikation.
- wird getragen von Empathie, Akzeptanz, Respekt, Wertschätzung und Echtheit.
stellt sicher, dass das Beratungsgespräch eine sinnvolle und ergebnisorientierte Struktur hat.“
www.bra.nrw.de/system/files/media/document/file/beratung_-kein-abschluss-ohne-anschluss.pdf